EISENHÜTTENSTADT - GESCHICHTE EINER PASSION

In Vorbereitung des Symposion 'Eisenhüttenstadt – Zwischen Modell und Museum' beginnt ein längerfristiges Projekt, das einen Bezug zwischen Neuzelle und Eisenhüttenstadt herstellen will, indem diese Beziehung direkt die Form des Projekts bestimmt. Erste Ergebnisse werden im Rahmen des Symposion 'Eisenhüttenstadt - Zwischen Modell und Museum' 2020 gezeigt.

Das Projekt will, anknüpfend an die Form der in Neuzelle ausgestellten barocken Szenenbildfolge des 'Himmlischen Theaters', wichtige Momente der Entstehung und Entwicklung der Stadt Eisenhüttenstadt darstellen, indem diese in der Form einer Szenenbildfolge wiedergegeben werden.


  • INST 12 himmlisches theater b
  • INST 14 himmlisches theater
  • INST 13 himmlisches theater modell
  • _01b_Laden Strasse der Republik 41_DSF0259 Kopie 2
  • _01c_Laden Republik 41 gegenschuss_DSF0219 Kopie 2
  • _03 nur figurengruppe_prospekt
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Szene 'Judaskuss', im Museum 'Himmlisches Theater' in Neuzelle ausgestellt; überliefertes Papiermodell der Szene und Aufnahmen aus dem Laden Straße der Repubkik 41 mit ersten Figurengruppen und zwei Bildwänden von Armin Hartenstein


Wo in Neuzelle in 15 Bildern die Geschichte der Passion Christi erzählt wird, soll in Eisenhüttenstadt die Geschichte der Stadt erzählt werden. Der Neubeginn, der Aufbruch, die parallele Entwicklung von Stadt und Werk, das Leben in der Stadt, als sie voller junger Menschen war. Die damalige Stimmung in der Stadt in der Zeit des Entstehens und Wachsens, aber auch die Krise der Wende, der Abschied vom Arbeiten im Werk für die meisten etc.

Zunächst soll ein Konzept und ein Modell für eine solche Szenenbildfolge entstehen. Idee, Bilder, ihre Auswahl und Zusammensetzung entsteht im Rahmen von Gesprächen mit Bürgern der Stadt, in der Stadt. Die Entwicklung der Bilder hängt von diesen Gesprächen ab, verkörpert sie.